Snowboarden

Die Wintersportart Snowboarden erfreut sich immer größere Beliebtheit und ist eine Alternative zum klassischen Skisport.
Nebenbei erwähnt ist Snowboarden die trendigste und beliebteste Wintersportart der Welt.




Die Geschichte des Snowboardens

Snowboarden wurde in den 60er- Jahren aus dem Surfsport entwickelt.
Maßgeblich daran beteiligt war der Amerikaner Sherwin Popper. Die erste Bezeichnung für den damals neuen Sport war “ Snurfer“.

In den 60er- Jahren wurde diese Sportart eher von der jungen Generation ausgeübt und wurde von der älteren Generation verpönt und nicht gerne gesehen, da sie das Snowboarden als unkontrollierbare Gefahrenquelle betrachteten.

In der Mitte der 70-er Jahre wurde das neue Sportgerät auf den Markt gebracht, da Jake Burton das Snowboard auf der Basis eines Skis aufbaute und nicht – wie zuvor üblich – auf der Basis eines Surfboards.
Seit 1998 ist Snowboarden eine olympische Disziplin.

Boardtypen

Wie bei Skis gibt es auch bei Snowboards verschiedene Typen.
Die drei wichtigsten sind:

1. Raceboard
2. Carvingboard
3. Freestyleboard

zu 1:

Raceboards sind zirka 160cm lang und, wie der Name schon sagt, für Rennen ausgelegt.
Daher ist es auch recht steif und widerstandsfähig. Diese Bords werden nur mit Hardboots und mit Plattenbindungen gefahren.

zu 2:

Carvingboards sind nur für das Carven (also das fahren auf der Kante) ausgelegt und sind aggressiver aus Raceboards zu fahren.
Die Länge des Boards variiert je nach Größe und Können des Fahrers.

zu 3:

Das Freestyleboard ist sehr weich und mit durchschnittlich 140 Zentimetern auch sehr kurz.
Dieser Boardtyp wird ausschließlich mit Softbindungen gefahren, um Sprünge und mehr zu ermöglichen.